Sehenswürdigkeiten

Sehenswürdigkeiten1Das Benediktinerkloster Kremsmünster gehört mit seinen aus dem 17. und 18. Jahrhundert stammenden Barockbauten zur größten Klosteranlage Österreichs. Dort und da lugt der spätromanische Kern hervor. Geistliches Zentrum der Anlage ist die 78 Meter lange Stiftskirche. Die angrenzende Michaelskapelle und der Klosterfriedhof laden zum Verweilen und zu einem besinnlichen Rundgang ein.
Zwei geführte Routen erschließen die weiteren wichtigsten Attraktionen:

  • Bei der Kunstführung staunt man über die Größe und Schönheit des Kaisersaales, bewundert in der Schatzkammer den berühmten Tassilokelch, erhält Erklärungen zu den Bildern der Gemäldegalerie, besucht die Wunderkammer mit dem Elefantenstuhl von 1554 und kommt über die Waffenkammer und die alte Schreibstube in die Barockbibliothek mit ihren drei Hauptsälen.
  • In der Sternwarte wiederum, dem alten „mathematischen Turm“, erschließt sich Stockwerk für Stockwerk ein Universum im Kleinen. Dieses naturwissenschaftliche Museum mit den Kabinetten der Paläontologie, Mineralogie, Physik, Zoologie, Botanik, Anthropologie und Astronomie sowie der sie krönenden kleinen Kapelle widerspiegelt Forscherdrang und Gottvertrauen der Patres. Von der Aussichtsterrasse schweift der Blick über das Kremstal bis zu den Alpen.

Das seit September 2007 bestehende Goethezentrum greift die lange literarische Bildungstradition des Stiftes auf.
Der barocke Fischkalter gehört zu den architektonischen Besonderheiten. Die verschiedenen Fischarten in den fünf Becken erfreuen nicht nur Kinder.

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