Oblaten

Oblaten – was ist das?

benediktIn zunehmender Zahl suchen Menschen aller Altersstufen Verbindung mit benediktinischen Klöstern. Dies geschieht auf sehr unterschiedliche Weise: Als Gottesdienstbesucher, als Einzelgäste, als Teilnehmer an Besinnungstagen, Exerzitien, Bildungsangeboten oder auch durch Tage im Kloster. Sie gelangen so in das Kraftfeld benediktinischen Lebens und spüren, dass die menschliche und geistliche Erfahrung des Mönchtums auch für ihr Leben in der Welt Wegweisung, Ordnung und Hilfe sein kann.
Ein nächster Schritt ist es für manche dieser Menschen, dass sie immer wieder bewusst und regelmäßig in ein Kloster kommen, um hier Licht und Kraft für die Anforderungen des Alltags zu empfangen. An dem Platz, an den Gott sie gestellt hat, „suchen sie wahrhaft Gott“ und richten ihr Leben nach seinem Wort aus. Sie lernen auch die Regel des Hl. Benedikt kennen und dringen durch häufigere Kontakte tiefer in die benediktinische Spiritualität ein. Die Regel des Hl. Benedikt ist ein Lebensprogramm für Mönche und Nonnen; sie kann aber auch eine Schule des Glaubens für alle Christen sein. Sie finden in ihr Lebenshilfe und Orientierung auf dem Weg zu Gott.
Und so gibt es Menschen, die ihrer Verbindung mit dem Kloster die Form der Oblation geben:
Der Wort „Oblate“ stammt aus dem Lateinischen (oblatus, das Partizip Perfekt des lateinischen Verbs offerre = der Hingegebene, Aufgeopferte, Dargebrachte) und bezeichnet ein grundlegendes christliches Lebensprogramm. Das bedeutet, dass unsere Oblaten sich immer wieder zu gemeinsamen Veranstaltungen treffen, dass sie ihre Verbundenheit mit unserem Kloster Kremsmünster aber vor allem durch ihr Gebet ausdrücken.

Kontakt: Günter Schmidt-Kloiber, 0650 3549943, schmidt.kloiber@aon.at
Oblatenrektor: P. Albert Dückelmann

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