Vom Chemiker zum Jugendbischof

Zum Auftakt eines neuen Treffpunkt-Benedikt-Jahres beantwortete Jungendbischof Stephan Turnovszky aus Wien Fragen junger Menschen. Seine Berufung, sein geistliches Leben und seine Mission waren Inhalte seines Impulses. Ein Kurzbericht, Fotos und Audiodateien zum Nachhören.

Mit einem sympathischen Lächeln begann der Jugendbischof seinen Vortrag im Wintersaal. Die Fragen vor sich, die ihm junge Erwachsene vom Treffpunkt gestellt hatten, erzählte er von seiner Kindheit, seiner Studienzeit, den ihn prägenden Zivildienst beim Roten Kreuz und seine Liebe zu den Menschen, die er dort entdeckte und später beim Malteser-Hospitaldienst noch vertiefte. Schmunzelnd schilderte er, wie glücklich und erwachsen er sich mit seinem kleinen Fiat Panda und seinem ersten Job als Chemiker fühlte, um kurz danach Gottes Ruf in seinem Leben zu verspüren, der in abermals zum Studium und ins Priesterseminar nach Wien schickte. Auch seine Ernennung zum Bischof und die damit für ihn verbundenen Herausforderungen beschrieb er eindrucksvoll. Bei der Frage, wie er persönlich bete, legte er den jungen Menschen die verschiedenen Formen des Gebetes ans Herz und bat sie, auch in der Heiligen Schrift zu lesen. Passend dazu überreichte Abt Ambros dem Jugendbischof am Ende das „Geschwisterchen“ des Jugendbreviers Oremus, ein Heft mit dem Namen „Nimm und lies“. In diesem hat Professor Josef Weismayer aus Wien christliche Bestseller aus 2000 Jahre Kirchengeschichte ausgewählt und kommentiert. Bischof Manfred Scheuer schrieb das Vorwort dazu. Mit Freude nahm Stephan Turnovszky das von Frater Claudio ansprechend gelayoutete Werk an sich und ermutigte die Jugendlichen später erneut in seiner Predigt, das Leben mit Jesus zu wagen. ließ

 

Fotos und Audiodateien: www.treffpunkt-benedikt.net