Eindrücke vom Ministranten-Treffen

Junge Menschen aus den inkorporierten Pfarren besuchten zum Patrozinium der Stiftskirche das Kloster. Kurzbericht und Fotos.

Das Fest der Verklärung Christi am 6. August ist traditionell der Tag der vom Stift Kremsmünster betreuten 26 Pfarren. Mit Gläubigen aus diesen Pfarren feierte die Mönchsgemeinschaft einen abendlichen Gottesdienst. Anschließend gab es im Prälatenhof bis in die Nacht ein gemütliches Beisammensein.

15zIMG_0558Bereits am Nachmittag hatten sich über 100 Ministranten im Benediktinerstift eingefunden. Die langjährige Ministrantenleiterin Andrea Sinnhuber aus Kremsmünster brachte zu Beginn die verschiedenen Gruppen aus den Pfarren in Bewegung: Sie stellten sich z.B. nach der Länge ihres Ministrantendienstes in einer Reihe auf – der längst dienende Ministrant brachte es auf 10 Jahre, die Jüngsten sind Minis seit ihrer Erstkommunion vor wenigen Monaten.

8IMG_1635Die Ministranten waren in Gruppen bei vier Stationen innerhalb des Klosters. Abt Ambros empfing sie in der Abtei mit Schokolade und zeigte ihnen, wo der Klostervorsteher wohnt, persönlich betet und arbeitet. Novize Frater Jakobus führte die jungen Besucher an den Ort, wo die Mönche gemeinsam im Kloster beten. Frater Anselm schilderte in den beiden Sakristeien der Stiftskirche die Besonderheiten einer Klostersakristei. Pater Bernhard erzählte schließlich beim Altarbild „Der Tod des hl. Benedikt“ vom Sterben des Ordensgründers und zeigte in der Gruft, wo die Mönche früher begraben wurden. Eine kleine Ministrantin fragte: „Putzt ihr den Totenschädeln regelmäßig die Zähne?“

14IMG_20180805_152905_resized_20180806_084811493Dann liefen die einen zum Beach-Volleyball, die anderen ins Stiftsbad. Bei einer kleinen Jause waren alle wieder vereint. Bei der Eucharistiefeier gab es schließlich einen langen, festlichen Einzug, den die Stiftskirche nur einmal im Jahr erlebt. … Ein Mini fragte nach diesem Halbtag: „Wann wird das nächste Ministrantentreffen sein?“, ein anderer meinte: „Das war der schönste Gottesdienst, den ich je erlebt habe!“

 

 

Fotos: Roman Sinnhuber, Elisabeth Köbrunner, Lisa Aumair und Frater Jakobus