Netzwerk benediktinischer Schulen

Beim BENET-Treffen der deutschsprachigen benediktinischen Schulen vom 13. bis 15. April im Stift Kremsmünster trafen sich über 60 Lehrer aus 19 Schulen und vier Nationen. Ein Kurzbericht mit Fotos.


Das Benedictine Educators’ NETwork (BENET) initiiert auf verschiedenen Ebenen Begegnungen unter benediktinischen und zisterziensischen Schulen. Zum diesjährigen Treffen des deutschen Sprachraumes kamen z.B. Vertreter aus Meschede (Westfalen), Mariengarten (Südtirol) oder Disentis (Schweiz) nach Kremsmünster. Johannes Perkmann, Abtpräses der österreichischen Benediktinerkongregation, sprach in einem Hauptvortrag vom „Kloster als dritten Pädagogen“. Neben dem Lehrkörper und dem Schulgebäude übe das Kloster durch seine Architektur und seine geistliche Prägung eine nachhaltige Wirkung auf Schülerinnen und Schüler aus.

In mehreren Workshops erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Einblicke in die Besonderheiten des Stiftes Kremsmünster und seines Gymnasiums. Katharina Brandstetter, Projektassistentin beim Zukunftsweg der Diözese Linz „Kirche weit denken“, verdeutlichte in einem zweiten Hauptreferat anhand von Geschichten, die das Leben schreibt, wo und wie Gott heute begegnet. Als Merksatz gab sie den Teilnehmerinnen und Teilnehmern mit auf den Weg: „The only meaning of your life is to be loved forever.“

Bei diesem dreitägigen Treffen gab es viele Gelegenheiten zum Austausch, durch den die Pädagoginnen und Pädagogen Anregungen aus anderen Schulen erhielten. Im gemeinsamen Gebet zeigte sich die geistliche Verbundenheit oft recht verschiedener Schulen, die jedoch alle auf dem Lebensprogramm des heiligen Benedikt aufbauen. Direktor Roman Walker (Disentis) nahm zum ersten Mal an einem BENET-Treffen teil und zeigte sich begeistert: „Die benediktinische Spiritualität und Pädagogik ist mir ein großes Anliegen, weshalb ich bereichert durch die vielen Begegnungen in Kremsmünster nach Hause zurückkehre! Mir ist aufgefallen, wie unterschiedlich die Kontexte sind, in denen sich unsere Schulen befinden.“ Claudia Oberhollenzer (Mariengarten) fiel in den Gesprächen auf, dass die Schulen vor ähnlichen Problemen stehen. „In Kremsmünster beeindruckte mich die Größe des Stiftes, die modernen Schulräume und die Zugänglichkeit der oberösterreichischen Patres.“

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