„Die heili Nåcht“

Eine berührende Weihnachtsgeschichte von P. Markus Holter (1812-1874)

Ein ganz besonderes Kleinod weihnachtlicher Dichtung hat unser Mitbruder fr. Philipp vor ein paar Jahren wieder entdeckt. Das Gedicht „Die heili Nåcht“ von P. Markus Holter. Seither liest fr. Philipp diese berührende Geschichte beim Abendessen des Heiligen Abends bei uns im Refektorium. Heuer hat er sie auch bei unserer Mitarbeiterweihnachtsfeier am 15. Dezember vorgetragen und damit viele Herzen berührt. So wollen wir dieses Gedicht, u.a. veröffentlicht vom Stelzhamerbund, auch mit jenen teilen, die fähig sind, oberösterreichische Mundart zu lesen.

Wer war P. Markus Holter?
Josef Felix Bernhard Holter wurde am 20. November 1812 in Wels geboren, studierte an unserem Gymnasium, wurde am 23. Sep. 1831 eingekleidet und erhielt den Ordensnamen Markus. Nach seiner Priesterweihe 1836 wirkte er zunächst als Seelsorger in Pfarreien, studierte aber daneben Englisch, Französisch und Italienisch und unterrichtete von 1846 bis 1871 am Gymnasium. P. Markus hat sich als Jugendschriftsteller betätigt und auch Theaterstücke geschrieben. Von seinen wenigen Mundartgedichten ist „Die heili Nåcht“ jenes, das in früheren Zeiten durchaus auch in Oberösterreich sehr verbreitet war. P. Markus war ein stiller, feiner Mitbruder, der am 4. Juli 1874 verstarb. In diesem Gedicht lebt er ein Stück weit weiter.

Hier finden Sie das Gedicht!

Und hier finden Sie eine Tonaufnahme von Theresia Hufnagl aus dem Jahr 1978 – von kulturwiki

IMG_1056