Verklärung hat mit uns zu tun

Beeindruckend ist es, unser Hochaltarbild, von den Ausmaßen her; mehr noch aber von der Botschaft. Am 6. August feierten wir Patrozinium … ein paar Gedanken dazu und Bilder davon finden Sie hier.

In den letzten Jahren haben am 6. August immer an die 200 Ministranten das Stift bevölkert. Da dieser Tag heuer auf einen Sonntag fiel, haben wir die Ministranten nur Abends zum Festgottesdienst und anschließend zum Essen und zu einem „Mini-1-2-oder-3“ eingeladen. So kamen heuer „nur“ 70 Minis, was aber den Festgottesdienst genauso schön gemacht hat. Beim Gottesdienst wurde auch zum ersten mal der neue „Verklärungsornat“, den der deutsche Benediktiner Br. Alexander Aust für uns fertigt, getragen. Einige Messkleider fehlen zwar noch, aber man sieht schon, dass damit ein kräftiger Akzent gesetzt wird. Der blaue Grundton der Messgewänder und Stolen wird vom Licht erfüllt und durchbrochen. „Blau“ steht einerseits für den Himmel und auf der anderen Seite auch für das Irdische, wo Gottes Herrlichkeit unvermittelt einbricht. Das ist eben auch die Botschaft dieses Festes. Die Jünger erkennen auf dem Berg Tabor, dass dieser Mensch Jesus wirklich der „Gott-mit-uns“ ist und erlangen so Anteil an der Verwandlung, die da an Jesus geschieht. Auch wir können gerade durch solche schönen gemeinschaftlichen Feiern ebenso erkennen, dass Gott uns begegnet und diese Erkenntnis verwandelt uns. „Im Anschauen deines Bildes, da werden wir verwandelt in dein Bild,“ heißt es in einem neuen Geistlichen Lied. Wenn wir auf Christus schauen, so wie das die Figuren auf unserem Hochaltarbild durchwegs tun, dann wandelt sich etwas. Diese Verwandlung wünsche ich unseren Ministranten und Ministrantinnen und auch Ihnen immer wieder. Und Verklärungsmomente – Augenblicke, wo Sie Gottes Nähe spüren. So freuen wir uns schon auf das nächste Jahr, wenn es wieder einen großen Minitag geben wird, wenn der „Verklärungsornat“ dann vollständig ist, und wenn wir wieder neu feiern, dass Gott uns in Jesus anspricht und nahe kommt.

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Bilder: © Franz Aumair