Luftbrunnen im Prälatenhof

Die Kunstinstallation „Pneuma Fountain“, die der amerikanische Künstler Chico MacMurtrie mit seinem Team im Prälatenhof aufgestellt hat, wurde eröffnet und ist bis zum Ende der Landesgartenschau zu sehen. 

Wo einst ein Brunnen stand, ist nun eine aufblasbare Skulptur zu bewundern: Mitten im Prälatenhof ist derzeit eine moderne Kunstinstallation zu sehen – der „Pneuma Fountain“.  Der Amerikaner Chico MacMurtrie nimmt damit Bezug auf den Ort und realisiert gemeinsam mit der Ars Electronica Linz einen „Luft-Brunnen“. Die ca. 5 Meter hohe Skulptur misst im Durchmesser 12 Meter und hat 8 Arme, die Wasserstrahlen symbolisieren und sich im Zeitlupentempo bewegen.

Die weißen, lichtdurchlässigen Gewebebögen wiegen sich rhythmisch im Wind und heißen wie mit offenen Armen die Gartenschau-Besucher herzlich willkommen. Vom statisch anmutenden Brunnen mutiert die Installation innerhalb weniger Minuten zum Paradiesvogel: Sie bäumt sich auf, um im selben Moment wieder in sich zusammenzufallen. Der Kreislauf des Lebens, das Erwachen und Verblühen ist in dieser Installation genauso präsent wie das Kontaktsuchen mit dem Platz und seinen Besuchern. Jeder kann sich unter den Skulpturarmen niederlassen, es ist sogar angedacht, dass die Skulptur ihre Arme ganz langsam und behutsam auf die Besucher legt, um sich im selben Moment auch wieder von ihnen zu lösen und den Kreislauf von Neuem beginnen zu lassen.

Bei der Eröffnung am 14. Juni bot sich auch die Gelegenheit den Künstler Chico MacMurtrie und sein Team persönlich kennen zu lernen. Nähere Informationen zum Künstler und Team siehe auch www.amorphicrobotworks.org.

Der Luftbrunnen ist bis zum Ende der Landesgartenschau (15. Oktober) im Prälatenhof zu sehen.

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Pneuma Fountain wurde für den Prälatenhof und die OÖ Landesgartenschau konzipiert und gemeinsam mit der Ars Electronica Linz realisiert.