Kreuz und quer

Am 11. Mai 2017 übergaben die Schülerinnen und Schüler der 6. Klasse ihre Kreuz-Plastiken für die Sonderunterrichtsräume unseres Gymnasiums im Rahmen einer Segnungsfeier an Dir. Leberbauer.

In einer mittelalterlichen Legende wird sehr eindrücklich erzählt, dass ein Mensch sich beschwert, weil er ein zu schweres Kreuz zu tragen hat. Gott lässt ihn sich selbst ein Kreuz auswählen. Letztlich wählt der Mensch jenes, das er auch bisher schon getragen hat. Gott misst jedem genau das „richtige“ Kreuz zu. Wenn man diesen Gedanken weiterspinnt, dann ist es eine spannende Frage, wie man ein Kreuz heute gestalten soll, sodass es für Schulräumlichkeiten, mehr noch für die Schüler passend ist.
Dieser Frage ist die 6. Klasse gemeinsam mit Prof. Peter Hager bei einem interessanten Projekt im Rahmen des BE-Unterrichts nachgegangen. Aufgrund des Schulumbaues bot sich die Gelegenheit im Themenpool „Phänomen Plastik“ Kreuze für die neuen Sonderunterrichtsräume des Gymnasiums zu gestalten. Die Kreuze sollten in ihrer Erscheinungsform einen direkten Bezug zu den Räumlichkeiten herstellen. Eine Mehransichtigkeit der Plastiken und ein neuer Zugang zu den bekannten Darstellungsformen war erwünscht. In Partnerarbeit entstanden junge und einfallsreiche kreative Neugestaltungen, die die Lebendigkeit und Verbundenheit mit dem christlichen Glauben der SchülerInnen spüren lässt. Wir freuen uns über dieses gelungene Projekt und über die modernen Kreuze in den Schulräumlichkeiten.