„Wie ich die Bibel lese“

Superintendent Dr. Gerold Lehner ist am 3. und 4. Juni wieder zu Vorträgen im Stift Kremsmünster.

Vorträge von Gerold Lehner zum Thema „Die Macht der Worte, der Zauber der Schrift“
Mehrwert Glaube am 3. Juni, 20:00 im Wintersaal (ab 17:00 Aussprache, 19:00 Eucharistiefeier, bei der auch Dr. Lehner das Evangelium auslegen wird)
Treffpunkt Benedikt (nur für junge Leute bis 35) am 4. Juni, 17:00 im Wintersaal. Für das gesamte Programm siehe: http://www.treffpunktbenedikt.com

Gerold Lehner ist nicht nur oberster Hirte der evangelischen Christen Oberösterreichs, sondern auch seit einem Monat Präsident der Österreichischen Bibelgesellschaft. Über die Bibel sagte er aus diesem Anlass: „Die Bibel ist für mich jene Stimme, die nicht die meine ist, die nicht das sagt, was ich will. Sie repräsentiert jene Stimme, die leise ist, und die dennoch da ist und da bleibt“, so Lehner. „Sie ist manchmal unglaublich nahe und tröstend, Mut machend. Manchmal unglaublich schroff und hart. In ihr lebt die Stimme des Anderen, von dem her und auf den hin wir leben.“

Als Einstimmung zu seinen Vorträgen im Stift Kremsmünster schrieb er uns: „Wir gehen meist darüber hinweg,- aber durch Zeichen auf Papier werden wir zu Zeitreisenden. Was die Physik nicht kann, das vermag die Schrift. Wir können den Menschen einer anderen Zeit begegnen. Uns erschließen sich neue Welten, der Horizont wird weit, wir werden ergriffen und berührt. Das macht den Zauber der Schrift und die Macht der Worte aus. Und noch größer wird die Faszination, wenn diese Zeichen uns auf die Spur dessen setzen, der hinter allem Sichtbaren steht.“

Vor zwei Jahren begeisterte Gerold Lehner bereits die Zuhörer von Mehrwert Glaube und Treffpunkt Benedikt bei seinen Vorträgen über das Scheitern des hl. Benedikt. Seine Ausführungen von damals sind soeben in der benediktinischen Zeitschrift „Erbe und Auftrag“ einem noch größeren Publikum zugänglich gemacht worden: hier