Sommer

Die Sommermonate sind jene Zeit, wo einfach einmal mehr Zeit sein soll für einen selbst. So fahren viele auf Urlaub, um sich eine Auszeit zu gönnen. Auf der anderen Seite ist es wichtig, dass man sich auch daheim so seine Freiräume gönnen kann. Egal ob zu Hause oder weiter weg, wir wünschen Ihnen eine gute Zeit!

IMG_4196 Was machen Mönche im Sommer?
„Hast du auch mal Urlaub, also wo du nicht beten musst?“ hat mich neulich jemand gefragt. Urlaub haben wir, aber trotzdem betet man selbstverständlich. Anders wäre das so, wie wenn man sich Urlaub von der Ehepartnerin nehmen würde. Für mich persönlich ist gerade der Sommer eine Zeit, wo ich mehr Zeit habe, zum Lesen, Beten, einfach-da-sein. So fahre ich zum Beispiel gerne – auch heuer wieder – auf Exerzitien. Die Urlaubsgestaltung ist unterschiedlich. Der eine fährt ein paar Tage in ein Kloster nach Frankreich. Abt Ambros, P. Daniel und fr. Philipp begleiten momentan eine Gruppe nach Medjugorje. Andere fahren ans Meer. 17 Mönche unseres Klosters werden sich in der ersten Septemberwoche mit über 300 PilgerInnen auf den Weg nach Rom machen. Ich persönlich hänge an diese Reise noch ein paar Tage Südtirol dran. Also Mönche verbringen den Sommer ganz normal, mit Gott.

Ein Highlight
Am 6. August feiern wir immer das Titelfest – Patrozinium – unserer Stiftskirche, das Fest „Verklärung Christi“. Seit vielen Jahren werden zu diesem festlichen Gottesdienst die Gläubigen unserer Pfarreien eingeladen. Bereits zum dritten mal findet in diesem Rahmen auch der Ministrantentag statt. Zu diesem Fest laden wir herzlich ein – hier finden Sie weitere Informationen!

ER, der in einem fort mitgeht … Segen für daheim oder unterwegs
Der Herr behüte dich vor allem Bösen, er behüte dein Leben. (Psalm 121,7)

Er halte Seine Hand über dir!
Wenn du aufgehst in deiner Arbeit.
Wenn du hingehst zu Anderen.
Wenn du umgehst mit Problemen.IMG_4125 2
Wenn du weggehst aus Gewohntem.
Wenn du mitgehst ins Abenteuer.
Wenn du heimgehst zum Geliebten.
Wenn du durchgehst durch Dunkelheit.
Wenn du hinaufgehst auf Gipfel.
Wenn du hinausgehst in die Welt.
Wenn du eingehst – eine Beziehung.
Wenn du fehlgehst am Weg.

Er segne und behüte Dich!
Dein Tun und Lassen.
Dein Lieben und Leiden.
Dein Aufbrechen und Heimkommen.

Der Herr behüte dich, wenn du fortgehst und wiederkommst, von nun an bis in Ewigkeit. (Psalm 121,8)

Das und noch viel mehr wünscht Ihnen
P. Franz