Jungfrau Maria

Gedanken und Einladungen zum Marienmonat Mai

Die Feier von Maiandachten im Marienmonat Mai, der besondere Blumenschmuck eines Marienbildes in der Kirche („Maialtar“) sowie das „Maialtärchen“ in den Familien sind typische Ausdrucksformen katholischer Marienfrömmigkeit. Die Wurzeln dieses Brauchtums, das seinen Höhepunkt im Zeitraum zwischen 1850 und 1950 hatte, reichen teilweise weit zurück und sind sehr vielschichtig.

Geistliche Prägung eines Monats:
Bereits im Mittelalter gab es den Brauch, bestimmte religiöse Inhalte einen Monat lang in den Vordergrund zu stellen und so diese Frömmigkeit einzuüben. So gab es z. B. den „Frauen-Dreißiger“ vom 15. August bis zum 14. September. Der Monat Juni ist besonders der Verehrung des Herzens Jesu, der September ist der Schutzengelmonat, der Mai und der Oktober haben einen besonderen marianischen Charakter, der November ist der Totenmonat. Das marianische Brauchtum im Mai hat sich im Volk Gottes entwickelt; es wurde teilweise durch Ordensgemeinschaften (z.B. die Jesuiten) sehr gefördert. Frühling und Blüten wurden als Hinweis auf Maria geistlich gedeutet. Während die großen Marienfeste mehr punktuelle Anlässe sind, wird durch den Marienmonat Mai die marianische Frömmigkeit kontinuierlich eingeübt und vertieft.
(http://www.erzbistum-freiburg.de/html/der_mai_als_marienmonat.html, 12.05.15)

Fatimafeier in Verbindung mit dem dritten Bitttag vor Christi Himmelfahrt
Mittwoch, 13. Mai , 18:45 Uhr
Prozession vom Gasthaus Rottensteiner nach Heiligenkreuz und anschließend Gottesdienst mit P. Arno

mariaMaiandachten

  • Donnerstag, 14. Mai, Lehnerkreuz, Wolfgangstein
  • Samstag, 16. Mai, Kirche Kirchberg
  • Sonntag, 17. Mai, Jungbauerkapelle, Helmberg
  • Montag, 18. Mai, Marienkapelle, Stift
  • Dienstag, 19. Mai, Kirche St. Johann
  • Samstag, 23. Mai, Kirche Kirchberg
  • Sonntag, 24. Mai, Kröplbauer, Regau (Fam. Straßmayr)
  • Montag, 25. Mai, Marienkapelle Stift
  • Dienstag, 26. Mai, Huemer in der Au, (Fam. Gnadlinger)
  • Sonntag, 31. Mai, Aiterwegmairkapelle, am Sandberg

jungfrau maria
so still warst du
wie ein noch unberührtes land
und darum konntest du selbst einen engel
auf zehenspitzen kommen hören

ganz lauschend warst du
wie in erwartung wunderbarer dinge
dein herz gehörte niemandem
so fand der bote dich

wie wachend warst du
ganz empfänglich für die große liebe
und hast dem wort dein ohr nicht nur geliehen
sondern ganz geschenkt und darin dich selbst

unsäglich leise warst du
keine frau der großen worte
das ein wort trugst du in dir
ganz an dein herz gelegt

und schweigsam warst du
immer noch an seiner seite
als selbst gott verstummte
wie eine leise hoffnung bliebst du da

(Andreas Knapp, Tiefer als das Meer. Gedichte zum Glauben, echter, ²2006, 33)