IMPROGRAMM beeindruckte mit Impro-Theater

„Baumeister Wirglauer“ und „Pizzeria il Sole“ – unsere Schultheatergruppe IMPROGRAMM beeindruckte mit diesen beiden Sitcoms

sitcomIMPROGRAMM2014Wieder einmal gab es eine Auffühungsserie (28. und 29. März, 4. und 5. April) unserer Schultheatergruppe IMPROGRAMM  des Stiftsgymnasiums Kremsmünster. In diesem Jahr gabes etwas ganz Besonderes zu sehen. IMPROGRAMM wagte sich auf Glatteis und improvisierte.
„Wir spielen heuer Sitcom“, erklärt der Coach und Regisseur der  munteren Truppe, Thomas Riedl. „Ausgangspunkt war in diesem Arbeitsjahr die Improvisation, das Arbeiten mit Figuren und Situationen an geeigneten Schauplätzen. Wer „Two and a Half Men“ aus dem Fernsehen kennt, der hat schon eine ungefähre Vorstellung von dem, was wir heuer präsentiert haben!

Der Erfolg gab unseren Schülern und dem Regisseur recht …vier beeindruckende, lustige, kreative, spontane Abende bezauberten die über 500  Besucher…“

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Faktencheck: Was ist eine Sitcom?
Sitcom setzt sich zusammen aus:  Situation und   Comedy. Es geht also um Situationskomik und  der Begriff bezeichnet die humorvolle Auseinandersetzung mit einer momentan vorliegenden Situation durch die Beteiligten. Der Witz entsteht aus der Situation heraus.
Baumeister Peter Wirglauer und seine PoliereSitcoms spielen immer wieder am gleichen Set (meist in einer Wohnung) und haben nur ganz wenige Außenszenen. Auch der Personenkreis ist relativ eng.
Da sich das Publikum in jeder Folge sofort zurechtfinden soll, darf sich das Grundprinzip der Serie nie ändern, es sei denn, Schauspieler (und damit ihre Rollen) scheiden aus oder kommen dazu. Typisch ist, dass die Figuren am Ende der Episode so klug sind wie zuvor. Sitcoms sind üblicherweise als halbstündiges Fernsehformat angelegt.
An einem Abend haben die Besucher jeweils zwei Folgen von „Pizzeria il Sole“  und „Baumeister Wirglauer“  gesehen. Ein besonderes Highlight waren „Gaststars“ aus dem Publikum, die spontan aufgetreten sind und unsere Schauspieler durchaus vor Herausforderungen gestellt haben …grundsätzlich waren ja die Handlungsabläufe nur grob festgelegt.
Die Aufführungen selbst sindwie die Proben unterschiedlich verlaufen, je nach dem geplanten Titel für die jeweilige Folge und enstprechend den kreativen Einfällen der SchauspielerInnen. So übten sich die DarstellerInnen schon seit Monaten  in ihre Rollen ein, überlegten mögliche Gags und bereiteten sich auf die  Schauplätze – die Pizzeria und das Büro eines Baumeisters –  durch Vor-Ort-Studien vor.